Ein kleines, rotes Knötchen, das brennt, ein stechender Schmerz, der wie unsichtbar unter der Haut verläuft, und dann kleine Bläschen… Das könnte Gürtelrose sein. Diese Krankheit, oft sehr schmerzhaft, betrifft vor allem Erwachsene ab 50 Jahren. Für Grosseltern ist es wichtig, sie zu kennen: Nicht nur, weil sie wertvolle Momente mit den Enkelkindern trüben kann, sondern auch, weil sie verhindert oder abgeschwächt werden kann, wenn man schnell reagiert. Schon eine einfache Vorsichtsmassnahme oder ein rechtzeitiger Arztbesuch kann den Unterschied machen.
Die Gürtelrose wird durch das Varizella-Zoster-Virus ausgelöst – dasselbe Virus, das bei Kindern Windpocken verursacht.

Kleine Kinder bekommen immer noch regelmässig Windpocken, vor allem in Gemeinschaftseinrichtungen (Kita, Schule). Für Grosseltern, die bereits Windpocken hatten, ist es eine Freude, ihre Enkel zu sehen – aber auch ein kleines, verstecktes Risiko: Der durch den Kontakt „geweckte“ Virus kann eine Gürtelrose auslösen.
Gürtelrose ist nicht nur lästig: Sie kann anhaltende Nervenschmerzen (postzosterische Neuralgie) verursachen, manchmal über Monate, und ernste Komplikationen, wenn Auge oder Ohr betroffen sind.
Gürtelrose ist die Reaktivierung eines alten Virus, das seit den Windpocken im Körper schlummert.
Mit einem gesunden Lebensstil, Vorsicht im Umgang mit kranken Kindern und einem schnellen Arztbesuch bei Symptomen kann man das Risiko verringern und die wertvollen Momente mit den Enkelkindern bewahren.