Malta verzaubert mit einer einzigartigen Mischung aus jahrtausendealter Geschichte und mediterraner Lebensfreude. Die kleine Inselgruppe, die sich im geografischen Herzen des azurblauen Mittelmeers befindet und seit Jahrtausenden von den Wellen umspült wird, beherbergt die nachweislich ältesten freistehenden Steinbauten der gesamten Welt - prähistorische Tempelanlagen, die, wie archäologische Untersuchungen zweifelsfrei belegen, noch vor den weltberühmten Pyramiden von Gizeh und dem mystischen Stonehenge entstanden sind.
Türkisfarbene Buchten mit kristallklarem Wasser laden zum Baden und Entspannen ein. Malta ist das ideale Reiseziel für Kultur- und Erholungsliebhaber. Zwischen den in warmen Honigtönen schimmernden Kalksteinfassaden der jahrhundertealten historischen Städte und den malerisch versteckten, türkisblauen Badebuchten entfaltet sich ein mediterranes Urlaubsparadies, das trotz seiner überraschend kompakten geografischen Grösse seinen Besuchern unendlich viele faszinierende Entdeckungsmöglichkeiten bietet.
Die Hauptstadt Valletta gleicht einem lebendigen Freilichtmuseum, wo barocke Paläste und mittelalterliche Festungsmauern den Alltag prägen. Johanniterritter im 16. Jahrhundert. Die im Jahrhundert erbaute Stadt war Europas erste moderne Planstadt. Besucher entdecken in schmalen Gassen prächtige Auberges und die beeindruckende St. Die St. John's Co-Kathedrale beherbergt das weltberühmte Meisterwerk von Caravaggio Die Enthauptung Johannes des Täufers.
Noch weiter zurück in die faszinierende Vergangenheit der prähistorischen Epochen führt ein ausgedehnter Besuch der beeindruckenden megalithischen Tempelanlagen von Ħaġar Qim und Mnajdra, die majestätisch an der malerischen Südwestküste der Mittelmeerinsel gelegen sind. Diese monumentalen Steinbauten entstanden zwischen 3600 und 2500 v. Chr. Chr. und gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Tonnenschwere Blöcke bezeugen Astronomiekenntnisse. Zur Sommersonnenwende fällt das erste Sonnenlicht präzise durch eine Tempelöffnung in Mnajdra und beleuchtet dabei den heiligen Altarstein.
Während die nördliche Küste, die sich über mehrere hundert Kilometer erstreckt und bei Touristen besonders beliebt ist, mit ihren endlos erscheinenden, goldenen Sandstränden aufwartet, die zum Baden und Sonnenbaden einladen, verstecken sich im Süden, wo das Meer wilder und ungezähmter ist, kleine, malerische Buchten zwischen dramatischen, steil aufragenden Klippen. Erholsame Ferien auf Malta lassen sich besonders gut an der Mellieħa Bay im Norden verbringen, wo feiner Sand sanft ins azurblaue Meer abfällt und Familien ideale Bedingungen vorfinden. Das flache Wasser wird schnell warm und ist sicher für Kinder.
Geheimtipp für Ruhesuchende: St. Peter's Pool bei Marsaxlokk (im Bild) ist eine natürliche Felsbucht mit kristallklarem Wasser, umgeben von flachen Kalksteinfelsen. Mutige springen von Klippen ins Meer, andere entspannen auf warmen Felsen. Die Blaue Lagune zwischen Malta und der Schwesterinsel Comino verzaubert Besucher mit ihrem kristallklaren, türkisfarbenen Wasser, das an karibische Strände erinnert. In den frühen Morgenstunden oder während der Nebensaison präsentiert sich diese beeindruckende Naturschönheit besonders friedlich und ohne störende Touristenmassen.
Die Küche Maltas kombiniert geschickt arabische, sizilianische und britische Einflüsse und schafft dabei eine ganz eigene mediterrane kulinarische Tradition. In den seit Generationen von denselben Familien betriebenen, gemütlichen Restaurants, die sich in den malerischen Dörfern Maltas befinden, serviert man den hungrigen Gästen traditionell Fenkata, ein langsam geschmortes Kaninchen, das in aromatischem Rotwein und frischen mediterranen Kräutern zubereitet wird und als das beliebteste Nationalgericht der Insel gilt. Bragioli sind Rinderrouladen mit Hackfleisch, Eiern und Kräutern in Tomatensauce.
Im malerischen Fischerdorf Marsaxlokk findet jeden Sonntag ein farbenfroher Markt statt, auf dem Fischer ihren frischen Fang direkt vom Boot aus anbieten. In den zahlreichen umliegenden Restaurants, die sich entlang der malerischen Küste erstrecken, bereitet man mit grosser Sorgfalt Lampuki zu, einen besonders geschätzten saisonalen Fisch, der, nachdem er frisch gefangen wurde, traditionell entweder als köstliche Pastete oder gegrillt mit aromatischen Kapern und sonnengereiften Oliven serviert wird. Die knusprigen Blätterteigtaschen Pastizzi mit cremiger Ricotta- oder Erbsenfüllung sind ein beliebter maltesischer Snack aus traditionellen Bäckereien. Die nachhaltige Tourismusentwicklung auf Malta fördert zunehmend auch kleine Produzenten und traditionelle Herstellungsverfahren.
Die überschaubare Grösse der Insel macht es möglich, sämtliche Attraktionen problemlos von einer zentral gelegenen Unterkunft aus zu besichtigen. Das öffentliche Bussystem, welches durch seine weitverzweigten Routen und regelmässigen Fahrpläne charakterisiert ist, verbindet alle wichtigen Orte der Stadt miteinander, wobei die erhältlichen Tagestickets, die an zahlreichen Verkaufsstellen und Automaten erworben werden können, für unbegrenzte Fahrten während des gesamten Gültigkeitstages besonders praktisch sind. Mietwagen möglich sind möglich, aber Achtung Linksverkehr!
Fähren ab Ċirkewwa nach Gozo. Die 25-minütige Überfahrt bietet herrliche Ausblicke auf die Küstenlandschaft. Diese Unterlagen und Dokumente gehören ins Gepäck:
Malta glänzt April-Juni, September-November. Die angenehmen Temperaturen, die sich zwischen milden 20 und 25 Grad Celsius bewegen, bieten ideale Bedingungen sowohl für ausgedehnte Sightseeing-Touren durch die historischen Stadtviertel als auch für die ersten erfrischenden Badeausflüge an die nahegelegenen Strände. Der Herbst, der mit seinen milden Temperaturen und der sanften Septembersonne die Urlauber verzaubert, lockt mit warmem Meerwasser, das durch die sommerliche Aufheizung noch angenehme Badetemperaturen aufweist, und weniger Andrang an den Stränden, die nach dem Ansturm der Hochsaison wieder ruhiger geworden sind.
Die Insel stellt für Reisende eine breite Palette an unterschiedlichen Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. Boutique-Hotels in restaurierten Palazzo-Gebäuden in Valletta vermitteln historisches Flair, während moderne Resorts in St. Julian’s und im modernen Küstenzentrum Sliema (im Bild) ihren zahlreichen Besuchern aus aller Welt aussergewöhnlichen Komfort bieten ihren zahlreichen Besuchern aus aller Welt einen aussergewöhnlichen Komfort, der sowohl traditionelle maltesische Gastfreundschaft als auch zeitgemässe Annehmlichkeiten harmonisch miteinander verbindet.
In liebevoll renovierten traditionellen Farmhäusern auf Gozo erleben Urlauber ein besonders authentisches Wohngefühl während ihrer Ferienzeit. Diese alten Steingebäude bleiben durch ihre dicken Mauern im Sommer kühl. Bed & Breakfasts bieten Reisenden, die authentische lokale Kultur erleben wollen, individuelle Betreuung und wertvolle Geheimtipps der Gastgeber. Die Kosten schwanken saisonal stark - in der Nebensaison kann man häufig exzellente Hotels zu vernünftigen Preisen reservieren.
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