Ostern in der Schweiz

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Ostern in der Schweiz

Es gibt Feste, die man begeht. Und es gibt Feste, die einen begehn. Ostern gehört zur zweiten Kategorie. Kaum ein anderer Zeitpunkt im Jahr entfaltet eine solche Dichte an Bedeutung: Die Natur erwacht, die Tage werden länger, die Kinder suchen Eier im Gras – und gleichzeitig stehen Millionen Menschen in dunklen Kirchen, halten Kerzen in den Händen und warten auf das Licht. Beides gehört zusammen. Das Laute und das Stille. Das Spielerische und das Tiefe. Das Sinnliche und das Geistliche.

Dieses Dossier ist aus einer einfachen Überzeugung entstanden: Ostern ist zu reich, um es nur als Schokoladenregal zu verstehen. Und zu lebendig, um es dem Kirchenkalender allein zu überlassen. Es gehört allen – Familien, die gemeinsam backen und wandern; Menschen, die in einer Kirche staunen; Neugierigen, die wissen wollen, warum auch Perser, Juden und Inder im Frühling feiern.

Die Schweiz ist dabei ein besonders interessanter Ort. Als Land mit vier Sprachregionen, zwei Konfessionen und einer langen Geschichte des Brauchtums bietet sie ein einzigartiges Kaleidoskop des Osterfestes: Osterfeuer in der Innerschweiz, Schokoladenglocken in der Romandie, Passionsfresken im Tessin, Klappern in den Alpentälern. All das ist Ostern – und all das ist Schweiz.

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