Mentoring als Schlüssel - Warum junge Frauen profitieren

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Mentoring als Schlüssel - Warum junge Frauen profitieren

In einer zunehmend technologisierten Welt ist es entscheidend, dass junge Frauen früh Zugang zu Bildung, Vorbildern und beruflicher Orientierung erhalten. Mentoring-Programme wie Swiss TecLadies zeigen, wie wirkungsvoll persönliche Begleitung sein kann, um Selbstvertrauen zu stärken und neue berufliche Wege sichtbar zu machen.

Mentoring ist weit mehr als Unterstützung – es ist ein Türöffner für Chancen. Programme wie Swiss TecLadies zeigen, dass junge Frauen durch persönliche Begleitung, echte Vorbilder und praktische Einblicke selbstbewusster ihren beruflichen Weg gehen können.

Damit wird Mentoring zu einem wichtigen Baustein für mehr Gleichstellung und Vielfalt in der Arbeitswelt.

Was Mentoring bedeutet

Mentoring ist eine persönliche Beziehung zwischen einer erfahrenen Fachperson (Mentorin) und einer jüngeren Person (Mentee). Die Mentorin:

  • gibt Einblicke in ihren Berufsalltag
  • beantwortet Fragen zur Ausbildung und Karriere
  • unterstützt bei Unsicherheiten
  • dient als Vorbild

Bei Programmen wie Swiss TecLadies werden junge Frauen über mehrere Monate hinweg individuell begleitet und in ihrer persönlichen Entwicklung gestärkt.

  

  

Warum Mentoring für junge Frauen so wichtig ist

Viele Studien und Programme zeigen: Der entscheidende Faktor ist oft nicht nur Talent, sondern Zugang zu Vorbildern und Netzwerken.

Mentoring hilft insbesondere bei:

  • Selbstvertrauen stärken

Viele Mädchen zweifeln daran, ob sie in technischen oder naturwissenschaftlichen Berufen „hineinpassen“. Durch direkte Begegnungen mit erfolgreichen Frauen wächst das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

  • Berufliche Orientierung

Technische Berufe wirken oft abstrakt oder schwer zugänglich. Mentorinnen zeigen konkret, wie der Arbeitsalltag aussieht und welche Wege möglich sind.

  • Abbau von Rollenklischees

Noch immer sind Frauen in MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) untervertreten. Mentoring hilft, stereotype Vorstellungen zu hinterfragen und neue Perspektiven zu eröffnen.

  

     

Swiss TecLadies als Beispiel

Das Programm Swiss TecLadies ist ein schweizweites Mentoringprojekt, das junge Frauen zwischen etwa 14 und 19 Jahren fördert. Es basiert auf drei zentralen Elementen:

  • individuelle 1:1-Begleitung durch eine Mentorin
  • Workshops, Betriebsbesuche und Praxis-Einblicke
  • Aufbau von Selbstvertrauen und beruflichen Kompetenzen

Die Mentorinnen sind erfahrene Fachfrauen aus Technik, Informatik und Wissenschaft. Sie begleiten die Teilnehmerinnen über mehrere Monate und geben nicht nur fachliche, sondern auch persönliche Unterstützung.

Die Ziele sind klar: jungen Frauen zeigen, dass sie in technischen Bereichen nicht nur willkommen sind, sondern diese aktiv mitgestalten können.

Wirkung auf die Zukunft

Mentoring-Programme haben langfristige Effekte:

  • mehr Frauen in technischen Berufen
  • bessere Chancen bei der Berufswahl
  • stärkere Netzwerke für junge Fachkräfte
  • langfristige Reduktion von Fachkräftemangel

Vor allem aber entsteht ein wichtiger Kreislauf: Ehemalige Mentees werden später selbst zu Mentorinnen und geben ihre Erfahrungen weiter.

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